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24.01.

Mittlerweile sitze ich wieder in einem Bus, jedoch bereits in einem neuen Land: Im Bus von Santiago de Chile in den Süden nach Pucon. Zurück zum Flug: Die viele Zeit vor dem Flug nutzte ich um ein wenig zu telefonieren und Emails zu schreiben, sowie mein Tagebuch. Der LAN-Flug war schließlich fantastisch, im Flieger hatte ich sogar eine Steckdose (und auch USB-Steckdosen) zur Verfügung, sodass ich meine Berichte weiter schreiben konnte und auch den leeren Akku wieder etwas aufladen konnte, sodass ich nun im Bus wieder ein wenig tippen kann. Danke, LAN! Nach dem Flug fuhr ich zum Busterminal und besorge mir eine Fahrkarte. Auch meinen großen Rucksack konnte ich am Busbahnhof in einem Depot verstauen. Den Nachmittag bis zur Abfahrt des Nachtbusses verbrachte ich im Zentrum von Santiago mit Sightseeing. Ich begann dies mit einem Chilenischen Burger, etwas merkwürdig im Geschmack, anders eben. Frisch gestärkt kam ich an vielen wunderschönen Gebäuden, Kirchen, Plätzen und Statuen von Santiago vorbei (siehe Fotogalerie), fuhr auch mit der Standseilbahn auf den Cerro San Cristobal zur Marienstatue – das erinnerte mich irgendwie an den Corcovado in Rio. 

Ich dachte immer, Paris sei die Stadt der Liebe. Zu Santiago muss ich sagen, dass ich noch nie in meinem Leben so viele Liebespärchen in den Parks herumliegen oder turteln gesehen habe. Nett irgendwie, zum neidisch werden. Verglichen zu den anderen Städten ist Santiago eine sehr saubere Stadt, sogar die Metro ist sehr sauber, obwohl diese sehr stark frequentiert ist. In der Fußgängerzone habe ich alleine zwei Straßenkehrer gesehen, die die Straßen sauber gehalten haben. Es war dort auch ein Puppenspieler, sensationell gut, seine Puppe ließ er sogar Kopffußball spielen – 20 Kopfkicks hintereinander schaffte er sicher (leider zückte ich meine Kamera etwas zu spät). Sehr nett und eindrucksvoll ist der Plaza de Armas, quasi das Herz von Santiago, von all den wundervollen alten Gebäuden und der Kathedrale umgeben. 

Zum Schluss kam ich am Busterminal noch an einem Taschengeschäft vorbei. Mädels, ihr werdet weinen, wenn ihr diese Preise seht! Zum Umrechnen: 800 Pesos sind ca. 1 Euro. Zu Abend aß ich noch schnell einen Hot Dog. Nun weiß ich auch, was Alex meinte, dass ich einige Wochen nur Avocados sehen und essen werde. Einen Hotdog ohne Avocadocreme gab es gar nicht! Geschmacklich interessant, aber gar nicht schlecht! 

Ab morgen bin ich dann bei Christl und Manfred in Pucon, wird sicherlich nett, ich freu mich schon! Mit Christl hab ich zu Hause schon ausgemacht, auf den (aktiven) Vulkan rauf zu wandern, einfach cool!










Burgeressen 
Die schönen Gebäude, Kirchen, Plätze und Stauen von Santiago 
Marienstatue 


Pärchen im Parque Forestal



Video vom Puppenspieler

Plaza de Armas
Cathedral de Santiago

Taschengeschäft

Hot Dog